Viola d’amore und Viola da gamba sind zwei Instrumente aus derselben Familie, doch treffen sie eher selten aufeinander. Im Programm dieses Abends ist das anders, denn beide zeigen ihre spezifischen Eigenschaften und ihren Zauber, spieltechnisch und vor allem klanglich, sowohl im kleinen Ensemble als auch ganz ohne Begleitung. Dies ist möglich, weil sie von ihrer gemeinsamen Vorfahrin, der Laute, die Gene der Harmoniefähigkeit geerbt haben.
Das Programm des Abends kreist um Werke des deutschsprachigen Raums, in dem beide Instrumente um 1700 eine besondere Blüte entfalteten, mit den unterschiedlichsten Farbschattierungen und Harmoniedüften. Dabei werden auch einige Stücke aus der Abteilung «specie rara» zu hören sein.
Die Musikerin und die Musiker des Abends sind international renommierte Künstler:innen, deren Zusammenspiel von der gemeinsamen Prägung an der Schola Cantorum Basiliensis geleitet wird. Heute geben sie ihre Erfahrungen als Dozierende an unterschiedlichen Musikhochschulen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich weiter.
